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Hamburg, 15.03.14    16:00 Uhr


Wetterbericht:
Morgens + abends     ca. 8 °C
Tagsüber regnerisch/windig     ca. 13 °C


Namaste!    Hallo Ihr Lieben,

seit gestern Mittag sind wir wieder in unserem *******-Domizil mit vielen faszinierenden Eindrücken aus unserer 2. Heimat oder dem "Land der fliegenden Reiskörner".

Wie ging es weiter nach unserem 1. Bericht? Nun, nach sieben wunderbaren Tagen im PMC mussten wir uns am 8. März (Sonntag) schweren Herzens von Muna, Diamond, Lila und Peshala's Familie verabschieden mit dem Versprechen wieder zu kommen. Die Zeit dort war wie immer  viel zu kurz!

Bei strahlendem Sonnenschein begannen wir den etwa 8-stündigen Fußmarsch nach Gorakhari. Womit wir überhaupt nicht rechneten: Nach etwa 2 Stunden konnten wir ca. 30 Minuten lang beste "Mountain View" genießen. Allerdings lagen wir mit unseren Vermutungen, welche Bergriesen dort vor uns lagen, völlig daneben, wie sich einen Tag später in Dhulikhel herausstellte.
Namaste1 DSCN6361Nach diesem tollen Ausblick auf die Berge bewältigten wir den Abhang, der im letzten Oktober unglaublich glatt und glitschig war, sehr zügig in gut 1,5 Stunden. Für die dennoch zittrigen Beine gab's danach Namaste1 DSCN6368zur Belohnung extrem leckeren Honigkuchen mit Ginger, den martin noch in Hamburg besorgt hatte. Peshala und auch der Porter fanden diesen Pausensnack weit besser als die ewige "Einheits-Noodlesoup". Gut gestärkt erreicht wir dann am Nachmittag Gorakhari.

Statt noch einen Tag weiter bis nach Sanghutar zu laufen, beschlossen wir am folgenden Tag (Montag, 09.03.14) mit dem Früh-Bus von Gorakhari nach Manthali zu fahren. Nach 4,5 Stunden Busfahrt über "Stock und Stein" bzw. Piste mit extrem viel "Nepali-Powder" (= sehr feiner Staub) trafen wir in Manthali endlich auf die einigermaßen gut asphaltierte Straße nach Tamakosi-Bridge. Dort erwartete uns der nette und zuverlässige Taxi-Fahrer vom letzten Oktober, um uns zügig und sicher bis nach Dhulikhel zu chauffieren. Dieser Luxus musste einfach sein!


In Dhulikhel machten wir abends noch einen Überraschungsbesuch beim Sahara Mädchenhaus.
Dort waren die uns bekannten vier Mädchen damit beschäftigt, auf den Boden des Grundstücks vor dem Haus braune Tonerde zu "schmieren", was in Nepal als schön empfunden wird. Sie fanden es zwar etwas peinlich, dass wir sie so mit lehmverschmierten Händen antrafen, aber dann gab's viel Gelächter darüber und wir wurden mit großem Hallo sehr freudig begrüßt.

Diese extrem lockere Situation bewirkte, dass die übrigen sechs, z.T. deutlich jüngeren und uns noch unbekannten "Girlies" ihre natürliche Scheu gegenüber Fremden und dann noch Ausländern rasch ablegten. Sie beobachteten ja, dass die vier anderen ganz offen und unverkrampft mit uns sprachen, so dass nach kurzer Zeit alle und herzlich lachten.

Namaste1 DSCN6379  Namaste1 DSCN6403a  Namaste1 DSCN6444 

Am nächsten Tag hatten wir alle besonderes Glück: In Dhulikhel fand das Maskenfestival zu Ehren Shivas statt.
Wir hatten Glück, weil wir Augenzeugen dieses für Dhulikhel typischen Hindu-Festes wurden und die damit verbundene Gaudi aus nächster Nähe erleben konnten. Die Mädchen hatten Glück, denn es war mal wieder schulfrei angesagt und in Dhulikhel war endlich richtig mal was los!

Namaste1 DSCN6471Nachmittags trafen wir uns erneut im Sahara Mädchenhaus, um gemeinsam das unbekannte Spiel "Memory" zu spielen. Nach mehreren Runden mit viel Gelächter über das Verhalten der Einzelnen und auch über die z.T. bekannten Motive (Betten der Mädchen, die Küche des Hauses, der Wassertank aus der Nachbarschaft) hatten alle die Spielregeln begriffen. Es bestätigte sich auch hier mal wieder, dass die Jüngsten in diesem Spiel einfach unschlagbar sind.

Abends hieß es wieder Abschied nehmen von dieser allmählich zu einer Familie zusammenwachsenden Gruppe, denn am nächsten Morgen sollte es für uns wNamaste1 DSCN6517eiter nach Kathmandu gehen.
Hier gab es noch ein langes, ausgesprochen konstruktives Gespräch mit unserem Ansprechpartner für das Sahara Mädchenhaus.

Abschließend gönnten wir uns endlich mal wieder ein wenig Sightseeing auf der Swayambhunath, einem sehr schönen Heiligtum der Hindus und Bhuddisten sowie dem Durbar Square, dem historischen Zentrum Kathmandus mit Königspalast und diversen Tempeln.

Ein Nachtflug über Abu Dhabi brachte uns dann zurück nach Hamburg.

So, das war's für diese Saison an Reiseberichten von uns, aus und über Nepal. Aber die nächsten kommen bestimmt!

Ciao
Susanne + martin