ZukunftsKinder Nepal e.V. sammelt Spenden (IBAN DE10 2001 0020 0547 5662 02, Stichwort "Flutwelle").
Da wir ein eingetragener Verein sind, können Sie Ihre Spende steuerlich absetzen. Unser aktueller Freistellungsbescheid des Finanzamts Hamburg-Nord ist vom 3. Juni 2026.
Für die Ausstellung einer Spendenbescheinigung geben Sie bitte bei der ersten Überweisung Ihre vollständige Adresse und die Email-Adresse an.
Ab dem Steuerjahr 2021 verzichtet das Finanzamt bei Spenden bis 300 Euro auf die Vorlage einer Spendenbescheinigung. Es genügt der Nachweis über Kontoauszug oder Bareinzahlungsbeleg.
Hier erfahren Sie, wie die Spendengelder für die Flutopfer eingesetzt werden. Alle Schritte unserer Hilfeleistungen sind mit den betroffenen Regionen koordiniert und mit Regierungsstellen abgesprochen worden.
Offenbar - im Unterschied zum Erdbeben von 2015 - hat die neue Regierung in Nepal Verantwortung für die Menschen übernommen und hilft und koordiniert auf bestmögliche Art und Weise. Aber was ist eigentlich passiert? Hier gibt es ein paar Hintergrundinformationen zum Ereignis und hier ein paar zusätzliche Bilder.
Zeittafel der von uns unterstützten Aktionen
Start der Spendenaktion
erste Abstimmungen in Nepal
ZuKi sammelt Spenden. Dina Nath Amgain, unser Mitarbeiter in Kathmandu berät mit seinen Kollegen vom "Lions Club of Nepal Highlight", welche Hilfe gegeben werden kann. Dazu muss jede Aktion auch mit der zuständigen Regierungsstelle bzw. der Administration vom betroffenen Gebiet abgestimmt werden. Im Moment denken sie darüber nach, Hilfsgüter wie Zelte, Decken, Planen usw. zu besorgen und ins betroffene Gebiet zu transportieren.
Genehmigung der Regierung wird heute erteilt
Die ersten Spendengelder sind nach Nepal unterwegs.

Nachricht von Dina: "Wir bitten die örtlichen Behörden um die Erlaubnis, dass der Lions Club Hilfsgüter dorthin bringen darf. Sobald wir das entsprechende Dokument vorliegen haben, ist der Transport einfacher, da die Regierung ansonsten nur Geldspenden für ihren Hilfsfonds entgegennehmen möchte. Wir erhalten am Abend ein Schreiben, das wir vorzeigen können, falls die Polizei unterwegs danach fragt. Inzwischen wird eine Liste erstellt für die Dinge, die gekauft werden sollen."
Einkaufstag

Morgen, am 1.9. soll mit zwei LKW gestartet werden nach Nuwakot in die Dörfer Tupche und Belkotghadi. Diese Liste ist abgestimmt mit den Bedarfsanfragen aus den Dörfern. Wegen der Wetterlage - es ist immer noch Monsunzeit und täglich regnet es - sind insbesondere die Tarps (Zeltplanen) stark nachgefragt. Damit sind die Menschen und ihre wenigen geretteten Habseligkeiten wenigstens nicht dem Regen ausgesetzt.

Der erste Hilfstransport ist unterwegs
Tag 1: Kathmandu nach Trisuli Bazar

Offenbar gibt es Schwierigkeiten auf den Straßen und das Mobilfunknetz ist auch noch nicht wiederhergestellt. Wir reichen den Bericht nach, sobald wir Infos und aktuelle Fotos haben.
erster Hilfstransport
Tag 2: Tupche, Sole, Galchi
Die Zahl der Todesopfer der Überschwemmungen in Nepal nähert sich 1150. Mehr als 4000 Menschen werden noch vermisst. Mehr als 11.000 Menschen wurden gerettet.
Wie Dina berichtet, dass sie am 1.9. losgefahren und trotz widriger Bedingungen Tupche am Abend erreicht haben. Am 02.09. sind sie auf Empfehlung des lokalen Gemeindepräsidenten noch ein Stück weitergefahren nach Sole.
Dort haben sie die Hilfsgüter verteilt. Die Situation war sehr traurig. Viele Menschen haben ihre Häuser verloren, ihre Reisfelder wurden zerstört und einige Familien haben sogar Angehörige verloren.
Ein riesiges Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender und natürlich an ZuKi für die Unterstützung. 🙏❤️
Seinen ausführlichen Bericht können Sie hier >>> lesen.

Heute wird es keine Berichte aus Nepal geben.
Es müssen in Kathmandu überwiesene Spendengelder von der Bank geholt und weitere Einkäufe abgesprochen und geplant werden. Und nach zwei anstrengenden Tagen wird auch ein bisschen ausgeruht. Dann geht es wieder zurück ins Katastrophengebiet.
Liebe Spenderinnen und Spender,
Wir sind zutiefst berührt über das große Vertrauen, das uns von Ihnen allen entgegengebracht wird. Wie wunderbar, dass viele von Ihnen unseren Aufruf an Freunde und Bekannte weitergeleitet haben.
Es ist uns ein Herzensbedürfnis, Ihnen das heute mal „zwischendurch“ zu schreiben und uns herzlich bei Ihnen zu bedanken.
Die vielen, vielen Spenden von Ihnen eröffnen uns wunderbare Hilfsmöglichkeiten, über die hier ja auch ausführlich berichtet wird. Wir werden die Spendengelder genauso verantwortungsvoll einsetzen, wie wir es in den letzten 14 Jahren seit Gründung unseres Vereins immer getan haben.
Wir sagen DANKE!
Die ZuKis
Leider steigen die Opferzahlen immer weiter!
Aber gleichzeitig werden auch immer mehr Menschen in Sicherheit gebracht und grundversorgt.

Tote: 1259 / Verletzte: 5384 / Vermisste: 5083 / Gerettete: 12038 / Helfer: 21402
Quelle: https://nirajbhusal.github.io/rasuwa-flood-bulletin/index.html
Die Kommunikation über die Mobilfunknetzwerke ist fast wiederhergestellt! Toll, welche großes Engagement von nepalesischer Seite erkennbar ist.
Vorbereitungen für die nächste Hilfsaktion
Nach feiertagsbedingter Pause wird wieder geplant und eingekauft.
Am 14.09.26 ist Zukis zweiter Einsatz für die Flutopfer in Dhadhing (Mahesh Dovan & Pokhare Khola ) & in Nuwakot (Ratmate Bezirk).
Das Team um Dina bringt für 172 Familien dringend benötigte Hilfsgüter, d.h. jeweils pro Famillie
* Wolldecken
* Matratzen
* Bettdecken
* Bettlaken
* Kissen
* Taschenlampen
* Moskitonetze
Dina schreibt "Gemeinsam möchten wir den betroffenen Familien ein Stück Wärme, Sicherheit und Hoffnung geben."

Der zweite Hilfstransport startet
Heute ist Teej, das Frauenfestival in Nepal.
Mögen die Frauen, die die meisten Lasten für die Familien tragen, heute ein wenig Glück und Frohsinn in der Tragödie erleben können, Danke allen Spendern, die diese Hilfslieferung ermöglichen und danke dem Team um Dina.

Seinen zweiten Bericht können Sie hier lesen >>>.
Vorbereitungen für die folgende Aktion angelaufen
Heute fand ein Meeting statt, an dem auch ein Bürgermeister aus der Region Rasuwa teilnahm, um die nächste Hilfsaktion abzustimmen. Insbesondere geht es um die Planung, welche Hilfsgüter dringend benötigt werden.
Leider steigen die Zahlen der Toten und Vermissten immer weiter.

Wir berichten weiter ...
Schlammflut-Katastrophe in Nepal am 26. August 2026
Am 26. August 2026 wurde Nepal von einer außergewöhnlich schweren Sturzflut mit einer gewaltigen Schlamm- und Gerölllawine getroffen. Besonders betroffen war der Norden Nepals an der Grenze zu Tibet, vor allem der Distrikt Rasuwa sowie Gebiete entlang des Lhende Khola, Bhote Koshi und Trishuli. Quelle: USGS
Was ist passiert?
Ausgangspunkt war nach den bisherigen geologischen Untersuchungen ein Zusammenbruch von Eis, Fels und Gletscher-Material im Himalaya. Die riesige Geröll- und Eismasse stürzte in den Fluss Lhende Khola und löste eine extrem schnell laufende Flut aus. Quelle: USGS
Die Flut riss Schlamm, Felsen, Eis, Gebäude, Fahrzeuge und Brücken mit sich. (In engen Tälern war die Welle teilweise bis über 100m hoch.) Die Flutwelle breitete sich über fast 100 Kilometer flussabwärts aus. Quelle: USGS
Erste Vermutungen gingen von einem Erdbeben als Auslöser aus. Nach den bisherigen Untersuchungen des US Geological Survey (USGS) war jedoch offenbar der Gletscher-/Geröllzusammenbruch selbst die Ursache der gemessenen seismischen Erschütterung. Quelle: USGS
Opfer und Schäden
Die Opferzahlen ändern sich weiterhin, weil die Rettungskräfte noch nach Vermissten suchen. Nach Angaben des nepalesischen Außenministeriums waren am 27. August bereits 359 Leichen geborgen worden; 596 Menschen aus 33 Ländern wurden zu diesem Zeitpunkt noch vermisst. Quelle: Außenministerium Nepal
Besonders betroffen sind auch ausländische Touristen und Pilger, die auf dem Weg zum Mount Kailash waren. Quelle: Reuters
Die Schäden an der Infrastruktur sind enorm: zahlreiche Häuser und ganze Siedlungen wurden zerstört oder unter Schlamm und Geröll begraben, mindestens 19 Brücken und rund 40 Kilometer Straßen wurden beschädigt, mehrere Wasserkraftwerke wurden schwer getroffen, wichtige Verkehrsverbindungen zwischen Nepal und Tibet wurden unterbrochen. Quelle: Kathmandu Post
Warum war die Katastrophe so heftig?
Die betroffene Region besteht aus sehr steilen Himalaya-Tälern. Wenn dort plötzlich eine große Menge Eis, Fels und Wasser in ein Flusssystem gelangt, kann sich eine extrem schnelle Flut aus Wasser, Schlamm und Geröll entwickeln.
Wissenschaftler sehen außerdem den Klimawandel als möglichen verstärkenden Faktor: Die Himalaya-Region erwärmt sich stark, wodurch Gletscher zurückgehen und hoch gelegene Hänge und Permafrostböden instabiler werden können. Ein direkter Zusammenhang mit diesem einzelnen Ereignis ist allerdings noch Gegenstand weiterer Untersuchungen. Quelle: The Guardian
Aktuelle Situation
Die nepalesischen Behörden führen weiterhin Such-, Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen durch. Hubschrauber werden eingesetzt, um Menschen aus abgeschnittenen Gebieten zu retten und Hilfsgüter zu transportieren. Gleichzeitig besteht die Sorge vor weiteren Überschwemmungen, weil sich flussaufwärts durch das Geröll teilweise Wasser aufstaut. Quelle: AP News
Kurz gesagt: Es handelte sich nicht um eine gewöhnliche Überschwemmung durch Monsunregen, sondern um eine katastrophale Kettenreaktion aus Gletscher-/Felssturz, Gerölllawine und Sturzflut, die am 26. August 2026 große Teile des Grenzgebiets zwischen Nepal und Tibet verwüstete. Die endgültige Zahl der Todesopfer und Vermissten steht noch nicht fest. Quelle: USGS



Quelle: Internet
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